Flavios beste Alben des Jahres 2025

Flavio macht aktuell keine Sendung, früher waren es die Musikgeschichten und Music and Quotes als Sonia. Zu Music and Quotes schreibt er über sich:

Music and Quotes war die Sendung, in der sich gute Musik und gewichtige Bonmots verzahnen. Oder in die sich meine persönlichen Gedanken einschleichen. Man weiß es halt nicht vorher. Mit eurer Gastgeberin Sonia. Ich bin Sonia.

Wie das hier abläuft? Ich spiele einen Song, und dazwischen zitiere ich etwas. Entweder ich zitiere mich selbst, weil ich dabei was anderes verkündenswertes zusammenfasse, oder ich zitiere jemand anderen. Quellenangabe jeweils nach bestem Wissen und Gewissen. Oder ich quatsche einfach auch mal in einen Song rein, um euch was wichtiges mitzuteilen. Oder ich erzähl einfach irgendwas.

Little Simz – Lotus

„Auf Little Simz bin ich eher früher mal zufällig gestoßen, also im Sinne dass ich von ihr mal mehr als nur 1 Song anhöre  – und das beim Sportmachen, ausgerechnet. Dabei ist Lotus eigentlich alles andere als ein Workout-Album. Eher ruhig, nachdenklich, und mit einem britischen Arbeiterklassen-Slang, den sie ziemlich gut kann, britischer Hiphop. Erinnert mich deshalb ein bisschen an The Streets. Die Platte ist super wertig, angenehm zu hören, sehr abwechslungsreich wie ich finde, und meine Anspieltipps wären Track 1 Thief und Track 3 Young.“

Team Scheisse – 20 Jahre Drehorgel

„Über die wurde hier ja schon mal geschrieben und ihr Album als eines der besten Alben 2025 genannt – völlig zurecht. Dabei ist Team Scheisse mit zwei s ist eine fast schon für punkverhältnisse zu sehr gehypte Band. Aber die Musik ist witzig, rotzig, gut gemacht, die Texte spielen eher augenzwinkernd mit den Assiklischees als dass hier der völlige Abriss gefeiert wird, und für mich ist das eine ziemlich verträgliche Art von Punk nach außen hin. Macht einfach Laune.“

KPop Demon Hunters – Soundtrack

„Wenn ich meinen Fünfjährigen fragen würde, was das beste Album des Jahres ist, käme ohne Zögern dieser Soundtrack. Und to be honest: Es ist auch das Album, das ich (zwangsläufig) dieses Jahr am häufigsten gehört habe. Und dabei hatte ich echt Glück, denn es ist wirklich gar nicht mal so schlecht – da gibt’s auf jeden Fall deutlich schlechtere Sachen. 1a produziert, schöne Melodien aber auch ein bisschen over the top. Anspieltipps: Free und das Elvis-mäßige Path.“