Planet of Sounds beste Alben des Jahres 2025

Planet of  Sound – ein gottverlassener Trabant mit nichts als Lärm, Feedback, Reverb und viel zu lauten Gitarren! Der neueste heiße Shit aus Punk, Garage und Indie, kombiniert mit Punk-Classix, kuratiert + moderiert von Hackerei-DJ Leif Erikson.

City Boys – No Pressure

„Ein Trio aus Heidelberg, das ultra entspannt-lässigen (englischsprachigen) Gitarrenrock zockt. Hier klingt viel an, was mir gefällt: schnoddrig-cooler Gesang, schöne Melodien, feine Telecaster-Gitarrenarbeit und schön abgehangener Sound.
Wer sich in der Schnittmenge von Modern Lovers, The Nerves und Television wohlfühlt, darf hier gerne zur Kassette greifen (das einzige physische Release). Der perfekte Soundtrack für einen seeehr gemütlichen Sommerabend auf Terrasse/Balkon/Garten!

Live gesehen in Heidelberg im sehr empfehlenswerten Location „Carousel“ in einem DIY-mäßig zur Konzertlocation umgebauten Autohaus, sehr cool! In Karlsruhe (KOHI) waren sie auch, zusammen mit Mustang Fang, den ja die ein oder andere Person von unserem grandiosen Festival 2024 kennt. Anspieltipps: Pizzagate, Time Travel Accidents, Cool Feet.

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The Limiñanas – Faded

„Wie auch schon bei den City Boys, gab hier ein Live-Konzert den entscheidenden Input. Das französische Duo tummelt ja viele Gastkünstler und Kollaborateure um sich, entsprechend vielfältig sind daher die Einflüsse: Yeye und garagige Rocksounds mischen sich mit krautigen, psychedelischen Klängen. „Faded“ bildet da keine Ausnahme: von hypnotischem Krautrock bis zu French Pop und 60s Garagenrock findet sich hier alles, was das Herz begehrt. Dazu machen hier wieder prominente Künstler wie Jon Spencer, Bob Gillespie oder Bertrand Belin mit.

Live entfaltet die Band einen veritablen Sog, unbedingt mitnehmen, falls möglich! Anspieltipps: Spirale, Shout, The Dancer.“

Radioactivity – Time Won’t Bring Me Down

„Halbe Stunde aller-aller-feinster Garagenpunk und Powerpop von Legende Jeff Burke (Marked Men, Lost Balloons). Mit „Why“ haben sie meinen persönlichen Lieblingssong 2025 abgeliefert, da bleibt in den knapp 97 Sekunden nun gar kein Wunsch übrig: Energie, Schub, superenthusiastisch UND melancholisch, wie ein Sommer voller unerfüllter Verknalltheit in eineinhalb Minuten, eine Hymne zum niederknien! Daneben auch ein paar ruhigere, aber immer wundervolle Indierock-Nummern. Tolles Album, es machen auch Leute von Mind Spiders und Bad Sports mit. Anspieltipps: Why (!!!), This one time, Sleep“